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  • Dezember 2010

    Wenige Stromausfälle in Deutschland

       Donnerstag, den 2. Dezember 2010

    Nach Informationen der neuen Störungs- und Verfügbarkeitsstatistik des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) verfügt Deutschland über die zuverlässigsten Stromnetze Deutschlands. Mit 99,99% wurde 2009 die Stromversorgung der Kunden sichergestellt. Pro Kunde betrug die durchschnittliche Unterbrechung der Stromversorgung 2009 demnach nur 15,7 Minuten. Bezieht man Störungen durch „höhere Gewalt mit ein, sind es 16,5 Minuten.

    Im Jahr 2008 lagen die Werte bei 18,3 bzw. 20,7 Minuten. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen neuen Trend, sondern lediglich um geringere atmosphärische Einwirkungen. Diese führen erfahrungsgemäß zu den jährlichen Streuungen der Verlässlichkeit. So gab es 2009 weniger Tage mit besonders hohen Windstärken, als im Jahr davor. Die Plätze hinter Deutschland teilen sich Österreich mit 37, Italien mit 51 und Frankreich mit 66 Minuten.

    Standortvorteil

    Dazu sagte der Vorsitzende des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN), Ludger Meier, dass das hohe Maß an Versorgungsqualität in Deutschland nicht nur bei Privatverbrauchern für angemessenen Komfort sorgt, sondern auch einen bedeutenden Standortvorteil für Deutschland darstellt. „Gleichwohl stehen wir durch die Veränderungen im Erzeugungspark – insbesondere durch Wind und Photovoltaik – vor immensen aktuellen Herausforderungen in allen Netzebenen. Um auch zukünftig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen die Netze ausgebaut werden. Hierzu benötigen wir effiziente Lösungen und Akzeptanz in der Bevölkerung.“

    Höhere Gewalt

    Verschiedene Faktoren wie historisch bedingte Netzstrukturen, regionale Gebietsmerkmale (städtisch oder ländlich, Ost oder West, Berge oder Flachland) und das Wetter müssen bei der Bewertung der Versorgungszuverlässigkeit berücksichtigt und mit einbezogen werden. Derzeit würden weitere Untersuchungen dazu durchgeführt und schon bald veröffentlicht, sagte Dipl.-Ing. Heike Kerber, Geschäftsführerin des FNN. Störungen auf Grund höherer Gewalt gemäß der Definition der Bundesnetzagentur dürften beispielsweise nicht dem Betreiber zugerechnet werden, da diese nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fielen. Vor allem außergewöhnliche Naturkatastrophen fallen unter den Begriff „höhere Gewalt“.

    Lichterketten bergen Gefahren!

       Mittwoch, den 1. Dezember 2010

    Lichterketten sind gerade im Advent sehr gefragt. Die Billigprodukte, die sich in vielen Geschäften finden, haben jedoch eine schlechte Qualität und können schnell zur Gefahrenquelle werden. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kamen die Fachleute des TÜV Rheinland, nachdem sie Mitte November 2010 insgesamt 97 Lichterketten bis zu einem Preis von 10 Euro bei Testkäufen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Ungarn erworben und anschließend geprüft hatten.

    Bei den Tests wurden lediglich die Mindestanforderungen für den Verkauf innerhalb der EU geprüft. Diese regelt die Prüfnorm EN 60598-2-20. Nicht mal 51 der 97 Lichterketten sind verkehrsfähig, dürften also nicht verkauft werden. Von den 27 in Deutschland gekauften Produkten dürften ganze zehn nicht in den Regalen stehen.

    Mängel können fatal sein

    Schlecht Verarbeitung, fehlende Sicherheitshinweise und Konstruktionsmängel seien die häufigsten Mängel gewesen, ebenso wie leicht zu lösenden Kabel und mangelhaften Isolierungen. So verfügten einige der für den Außenbereich ausgewiesenen Lichterketten beispielsweise nicht über die geeigneten Dichtungen. Vor allem die fehlenden Sicherheitshinweise könnten fatale Folgen haben, zum Beispiel wenn nicht zu erkennen ist, dass die Ketten nur für innen gedacht sind. Woher die Lichterketten stammten, wurde nicht berücksichtigt. Nur so viel: die in Italien gekauften schnitten am schlechtesten ab.

    Thomas Haupt, Experte vom TÜV Rheinland, empfiehlt Verbrauchern lieber bei großen Handelsunternehmen statt in Billigläden zu kaufen. Gerade hier würde der Preis viel über die Qualität aussagen. Zusätzlich sollte man auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten. Generell rät der Experte lieber zum Kauf von LED-Produkten. Diese sind langlebiger und stromsparender, deshalb habe man den höheren Kaufpreis auch schnell wieder rein. Kunden sollten jedoch auf Trafos achten, die die Spannung zuverlässig reduzieren.

    Zertifikate bringen Sicherheit

    Als weiteren Tipp verrät der Experte: Kunden sollten nur Produkte kaufen, die Sicherheitshinweise in ihrer Landessprache enthalten. Prüfzeichen sind ein Zeichen, dass der Hersteller auf Sicherheit achtet. Das CE-Zeichen muss zwingend auf der Verpackung sein. Das belegt jedoch nur, dass die Firma versichert sich an alle Vorgaben der EU zu halten – ohne das Produkt einer unabhängigen Prüfung unterziehen zu müssen. Ein Transformator sollte genauso zum Umfang gehören wie ein paar Ersatzlämpchen.

    Produkte mit der Kennzeichnung „IP 44“ stehen dafür, dass die Lichterkette wetterbeständig ist und problemlos draußen eingesetzt werden kann. Spritzwasser geschützte Verlängerungskabel sorgen für zusätzliche Sicherheit.