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CO2-Lagerstätten geplant

Bereits seit dem vergangenen Jahr ist die Abtrennung und Lagerung von klimaschädlichem CO2 im Gespräch. Doch durch Proteste kam es bisher nicht zu Einigungen oder gar zu einem Gesetz. Nun scheint sich ein gemeinsamer Weg abzuzeichnen. Mit der Entwicklung der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) hat Deutschland auf diesem Gebiet eine Führungsrolle eingenommen, die es nun durch die praktische Erprobung zu festigen gilt. Ob diese neue Technologie ab 2017 zum kommerziellen Einsatz kommt, ist laut Norbert Röttgen (Umweltminister) nicht klar.

Sicherheit geht vor

Wie auch bei der Lagerung von Atomabfällen sehen die Bürger die Lagerung von klimaschädlichem CO2 sehr kritisch. Um ihnen die Sorgen zu nehmen, erklärte Röttgen, „Wir haben mit diesem Gesetzentwurf den rechtlich und technisch maximalen Sicherheitsstandard festgeschrieben. Mehr geht nicht“. Durch die Erprobungsphase soll die Akzeptanz in der Bevölkerung gestärkt werden. Auch die Umweltorganisation Greenpeace warnt vor den Risiken. Beispielsweise könnten durch ein Leck große Mengen an CO2 frei werden und den Anwohnern zum Erstickungstod führen.

Für den Betrieb von CO2-Lagern sei die Zustimmung der jeweiligen Kommune notwendig, man werde nicht über den Kopf der Bundesländer hinweg entscheiden, so Röttgen. Für die Bundesländer, die sich für den Betrieb von CO2-Lagern entscheiden, werde es Ausgleichszahlungen geben.
Voraussetzung für ein solches CO2-Lager ist die geologische Eignung, die langfristig die Sicherheit gewährleisten muss. Jährlich sollen nicht mehr als 3 Millionen Tonnen CO2 pro Anlage unter der Erde gespeichert werden. Zwei bis drei kleine bis mittlere Testanlagen sind vorerst in Planung.

Erstes Lager in Beeskow?

Ein Standort für das erste CO2-Lager könnte die brandenburgische Stadt Beeskow sein. Der von der SPD gestellte Bürgermeister Frank Steffen steht dem kritisch gegenüber. Er sagte „Wir wollen hier keine zweite Asse werden“. Im Atommülllager Asse kam es zum Umweltskandal als bekannt wurde, dass der Austritt von radioaktivem Material droht.


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