Videokonferenzen statt Dienstreisen
Laut Studie „The Telepresence Revolution“ des Carbon Disclosure Projectes (CDP) können Unternehmen über die Installation von Videokonferenzsystemen nicht nur ihre Reisekosten senken, Entscheidungsprozesse beschleunigen, Produktivität verbessern und Mitarbeiter entlasten sondern auch die CO2-Emisssion günstig beeinflussen. Vor allem für große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 1 Mrd. $ lohnt sich eine Investition in Telepräsenzräume. Die Studie basiert auf Daten aus Großbritannien und den USA.
Reisekosten sparen
Richtet sich beispielsweise ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 1 Mrd. $ 4 Telepräsenzräume ein, rechnen sich die Investitionen innerhalb der ersten eineinhalb Jahre. Bereits im ersten Jahr müssen 900 Dienstreisen weniger angetreten werden. Innerhalb von 5 Jahren ist so eine Einsparung von 2,3 Mio. Tonnen CO2-Emission vermieden werden.
Verbesserte Systeme
Um die Qualität von Videokonferenzen zu verbessern wurden neue Systeme entwickelt, die nun Telepräsenz-Systeme genannt werden. Der Unterschied zu den bisherigen Systemen besteht zum einen in der verbesserten Bild- und Tonqualität. Hierdurch wird das Gefühl vermittelt dem Gesprächspartner gegenüber zu sitzen.
Auch in Deutschland auf dem Vormarsch
Ähnlich wie in den USA und Großbritannien kann auch die Akzeptanz gegenüber den neuen Telepräsenz-Systemen gesteigert werden. In Deutschland sind zwar die Entfernungen nicht so gravierend, aber auch hier gibt es durchaus Sparpotential was die Dienstreisen betrifft.